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<pre>Von den letzten vier Pflichtspielen (drei in der Bundesliga, eines in der Europa League) wurde keines verloren — das jüngste sogar gewonnen: Mit 2:1 gegen Bayer Leverkusen.  <p> Dennoch kann der etwas überraschend zum Chef beförderte Florian Kohfeldt zunächst einmal auf ein gelungenes Debüt verweisen. Nach dem ärgerlichen 1:2 in Frankfurt wurde der neue Trainer im zweiten Anlauf geradezu überreich für die von ihm initiierte Leistungssteigerung belohnt.  <p>  Ob es die nächsten schon am Samstag in Leverkusen geben wird? Denkbar wäre es. <p> Von einem „Schubert-Touch“ will der Coach, der den SC Paderborn 2009 in die Bundesliga geführt hat, allerdings nichts wissen. <p>  „Jetzt ist es entscheidend. Es liegt nur an uns, an keinem anderen.“  </pre>


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<pre>Der Kurzeinsatz gegen den HSV hatte zum wiederholten Male deutlich gemacht, wie sehr der Däne das Angriffsspiel der Leipziger belebt: Nach der verletzungsbedingten Auswechslung des 22-Jährigen kamen die offensiven Bemühungen der Sachsen fast vollständig zum Erliegen.  <p> „Wir betreiben einen Mordsaufwand, um Chancen zu bekommen, aber gegen uns geht es ganz einfach.“  <p>  Dies hat auch der jüngste 2:1-Triumph gegen die Hertha angedeutet, bei dem es immerhin einem tabellarischen Anwärter auf die Teilnahme an der Champions League an den Kragen ging. Dank des hier eroberten Dreiers bleibt das Team an der Dreisam auch weiterhin eine Macht. <p> Dennoch spricht der Direktvergleich eindeutig gegen die Rheinhessen, die von den bisherigen 24 Bundesliga-Duellen nur vier für sich entscheiden konnten. <p>  Zum einen, weil die Geißböcke mit der 0:2-Derbypleite gegen Leverkusen erstmals seit 2001/02 wieder vier Heimniederlagen in Serie hinnehmen mussten; zum anderen, weil die Stöger-Elf seit Wochen daran scheitert, den Klassenerhalt vorzeitig unter Dach und Fach zu bringen.  </pre> 


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<pre> Dass hinter dem Sport-Club längst auch Werder das Tempo erhöht, droht den Mainzern zunehmend das Weihnachtsfest zu vermiesen — zumal es nach den Partien gegen Leipzig und Dortmund zum Abschluss der Hinrunde noch zum direkten Schlagabtausch an die Weser geht.  <p> „Ich wollte nicht von oben herab auf die Spieler sprechen, also bin ich in die Hocke gegangen und wollte zeigen, dass wir alle ein Team sind und eng zusammenrücken.“ Damit legte er den Grundstein für die furiose Aufholjagd gegen den BVB.  <p>  „Wir müssen nach hinten gucken. Wir wissen, um was es geht. Es sind alle Antennen ausgefahren.“ <p>  Mit der TSG ist nun jedoch die sechstbeste Auswärtsmannschaft der Liga zu Gast. <p>  Nichtsdestotrotz reist Leipzig laut den Buchmacher-Quoten mit besten Erfolgsaussichten in den Breisgau. Daran kann auch jene Tatsache offenbar nichts ändern, dass Freiburg daheim vier von fünf Spielen für sich entscheiden konnte.  </pre>


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<pre> Dass sich der Druck im Borussia-Park dennoch in Grenzen hält, haben die Gäste dem dankbar anmutenden Rest-Programm zu danken; schon die sich unmittelbar anschließenden Partien gegen Ingolstadt und Hannover stellen den 1899ern das Knacken der 40-Punkte-Marke in Aussicht.  <p> Damit entfernten sich die Schwaben nicht nur vom Tabellenende, sondern nähern sich sogar den Europa League-Rängen. Anstatt um den Klassenerhalt zu kämpfen, geht es für den Zehntplatzierten nun vielleicht doch sogar noch um das internationale Geschäft.   <p> Dies gilt umso mehr, weil dem HSV ein allzu forscher Auftritt auch im Borussia-Park sicherlich nicht empfohlen werden kann – selbst die zuletzt arg anfällig anmutende Abwehr der Fohlen droht für die noch immer vergleichsweise harmlosen Hamburger eine Nummer zu groß zu sein. <p>  Video: Caglar Söyüncü im Kurzinterview. Er kam im Sommer vom türkischen Zweitligisten Altinordu FC. (Quelle: YouTube/SC Freiburg)  <p> Angesichts des gestoppten Sturzfluges konnte es den Breisgauern natürlich schnuppe sein, dass der Sieg in die Kategorie „glücklich“ fiel: Unter dem Strich zählte nur die Tatsache, mit den eigenen Füßen fortan wieder auf etwas festerem Grund zu stehen.  </pre>


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<pre> Denn eines ist bereits vier Spieltage vor Schluss fix: RB Leipzig wird in der Champions League antreten. Die einzige Frage, die dahingehend noch beantwortet werden muss, ist: Schaffen es die „Rasenballer“ direkt in die Gruppenphase oder müssen sie in die Qualifikation.  <p> Während Erik Thommy in den letzten sechs Spielen auf ein erzieltes Tor und drei Vorlagen zurückblicken kann, konnte Mario Gomez sogar vier Treffer und eine Vorlage zelebrieren.  <p>  Kapitän Matthias Lehmann brachte es auf den Punkt: „Das war alles nur schlecht.“ Und Torhüter Timo Horn, der sich als einziger Kölner in Normalform präsentiert hatte, resümierte konsterniert: „Hoffenheim hat uns klar die Grenzen aufgezeigt, sie waren in allen Mannschaftsteilen überlegen.“ <p>  Damit verlor Freiburg erstmals seit der Bundesliga-Saison 1996/97 die ersten vier Auswärtspartien. In Summe ist der SCF in der Bundesliga seit zehn Gastspielen sieglos.  <p> Dass die Leverkusener nach der frühen Herausstellung von Naldo bereits ab der Spielminute in Überzahl agierten, stellte sich alsbald als eine tückische Bürde heraus. Gegen die fortan noch entschlossener verteidigenden Knappen fiel den Rheinländern überhaupt nichts ein.  </pre>


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